20 Okt

SeoShop – Client Tools

Speziell für den Gang in Die Höhle der Löwen haben wir uns mit ajoofa auch eine neue IT-Infrastruktur zugelegt. Nach hinreichender Recherche und einem Messebesuch haben wir uns für das System SeoShop entschieden, das die wesentlichen für uns wichtigen Aspekte eines modernen Shopsystems berücksichtigte.

Dabei war für uns der wichtigste Aspekt, der zu erwartende Traffic.
Wir wollten uns auf 50.000 unique visitors in kurzer Zeit vorbereiten. Und zwar so, dass es uns nicht finanziell überfordert. Speziell hierfür erschien uns das genannte System eine geeignete Plattform zu sein.

Natürlich hatten wir bei ajoofa auch noch andere Anforderungen an das Shopsystem. Wir waren an dieser Stelle aber bereit auch Kompromisse einzugehen.

Im ersten Schritt haben wir also unsere Webseite komplett auf das neue Shopsystem umgezogen. Das haben wir komplett in Eigenarbeit gemacht, um uns Kosten zu ersparen. Geholfen haben uns dabei die zahlreichen gute responsive Templates, die es für unser Shopsystem gab.

Als nächstes widmeten wir uns dem Backend-Bereich. Eine reine Weboberfläche funktioniert zwar, jedoch ist diese dann doch im Nutzen etwas eingeschränkt.

Deshalb ist das Projekt SeoShop- Client-Tools entstanden.

Mit dieser Software hoffen wir, einen schnellen Zugriff auf unsere Informationen zu erhalten.
Für die Synchronisation der Daten nutzen wir die ziemlich schicke Service-API des SeoShop-Systems. Damit können wir alle wesentlichen Informationen unseres Shops in ein unser eigenes Datenbanksystem synchronisieren.
Darauf aufbauend haben wir unsere eigene Client-Software entwickelt, die ein zügiges Bearbeiten der Aufträge unterstützt.

SeoShopClientTool1

Funktionen des SeoShop-Client

  1. Synchronisation der Daten in eine Datenbank
    Aufträge, Adressen, Kunden, Newsletter-Abonementen, Rechnungen, Produkte, Varianten, Kategorien, Blog-Artikel, Textseiten, Discount-Codes, Dateien, Redirects
  2. Abgleich von Aufträgen mit Bankkonto nach MT940 oder SWIFT-Format
  3. Direkter Ausdruck von Rechnungen und Lieferscheinen sowie Etiketten auf Labeldrucker
  4. Gutschein-Modul, das im SeoShop fehlt
  5. Datev-Export in Lexware Buchhaltung
  6. Erstellung einer Zollinhaltserklärung (CN23)

Weitere Usability Verbesserungen

  1. Statische Filter
    z.B. zum schnellen Zugriff auf zu versendende Aufträge
  2. Volltext-Suche in allen Objektklassen
  3. Direkte Links in das SeoShop-Backend zum “richtigen Auftrag”
  4. Geschätzte Verbesserung in der Abarbeitung von Aufträgen (Erstellung Versandetikett + Lieferschein) 1min => 5sec

Künftige Weiterentwicklung:

  1. Direktes Bearbeiten von Artikeln und Varianten im Client
  2. Statusänderungen von Aufträgen im Client
06 Jun

Veyton Tracking Pixel PlugIn

Als Shopbetreiber kommt man ja gelegentlich in die Klemme einen Trackingpixel einbauen zu müssen. Nachdem das in meinem Shopsystem (XT Commerce Veyton v4.0.16) ziemlich ärgerlich zu realisieren ist – man muss nämlich das Template ändern -, habe ich einfach ein Plugin gebastelt. Das stelle ich gerne für lau zur Verfügung. Es bediene sich wer mag.

1. Einfach downloaden, unzippen und im Plugin-Ordner ablegen.
2. Plugin in XT:Commerce installieren
3. Settings des Plugin aufrufen und HTML-Code für Tracking-Pixel eingeben.
4. Jetzt das Plugin aktivieren*

*das geht so: “Status” anhakeln – irgendwie lächerlich diese Funktion

xt_checkout-plugin

22 Jan

Ausgangssituation und Entscheidung

Folgendes war die Ausgangssituation:

Ich war im neuen Job in München – der mir im übrigen sehr gut gefallen hat. Meine Lebensgefährtin und heutige Geschäftspartnerin – “Lebensgefährtin ist sich heute auch noch ;-)” lebte in unserer alten Wohnung in Ulm. Mein Vater hatte frisch eine Gehirnblutung mit Schlaganfall. Und wir hatten die Idee in unseren Köpfen rumschwirren – Stand März 2012.

Als erstes haben wir über mehrere Wochen immer wieder recherchiert und erst mal unsere eigene Meinung gefestigt. Dabei haben wir noch niemanden groß nach seiner Meinung gefragt. Wir wollten erst sicher sein, dass wir selber eine klare Meinung haben.

Danach haben wir angefangen mal mit ein paar Leuten aus unserem Bekanntenkreis zu sprechen. Ganz so euphorisch wie wir selbst haben das nicht alle gesehen. Als dann aber die ersten Investitionsangebote kamen, waren wir schon ziemlich sicher, dass das Thema funktionieren könnte – du weisst nicht was das Thema ist? Dann schau hier nach: ajoofa.

Das ist dann auch der Zeitpunkt an dem man erste Berechnungen anstellt und sowas wie einen Business-Plan aufstellt. Den Plan darf man nicht zu ernst nehmen, damit lügt man andere, vor allem aber sich selbst an. Und das zwar vorsätzlich, aber nicht böswillig, sondern weil man eben mit irgendwas rechnen muss, man selbst aber keine Ahnung hat. Wie sehr das zutrifft mussten wir aber dann erst später ernüchtert feststellen.

Parallel dazu haben wir uns um Input aus der Branche bemüht, sowie Partner, mit denen wir das Projekt angehen konnten. Das Feedback war hier wieder äußerst positiv. Wir wissen heute nur nicht, ob das nun Glück oder Pech war 🙂

Unser Lügengebilde haben wir dann irgendwann bei einer Bank abgegeben. Wir gingen davon aus, dass unsere Unternehmung zu diesem Zeitpunkt spätestens beendet werden würde. Weit gefehlt. Wir hatten in kurzer Zeit 2 Banken an der Hand, die unsere Planung finanzieren wollten. Hier hat sicherlich geholfen, dass die Finanzkrise gerade gelaufen war und die Banken Ende 2012 wieder nach solideren “haha, jetzt muss ich selber lachen” Geschäften geschaut haben.

Somit war alles in trockenen Tüchern. Idee, Lieferanten, Planung, Finanzierung – alles passt, dachten wir und legten los.

22 Jan

Gründe zur Gründung

Also gleich mal vorneweg. Es war nie mein Traum noch hatte ich irgendwelche Ambitionen irgendetwas in Richtung Mode, Textil, Handel, Vertrieb oder Marketing zu machen. Da bin ich meilenweit davon weg – dachte ich. Allerdings eine Firma wollte ich schon immer gründen – aber eine richtige, wenn dann.

Allerdings wird man mit der Zeit älter und beginnt so das ein- oder andere Thema zu reflektieren – wo wir uns bereits bei Grund 1 befinden. Die Dinge die man früher für besonders wichtig erachtet hat treten dann schon mal in den Hintergrund, wobei dafür dann andere Dinge wichtig werden – gleicht sich also aus.
Meine Überlegung war “was machst du denn die nächsten 30 Jahre im Beruf”? Worauf hast du Bock? Hier spielte weniger die Rolle, was Ich wirklich gerne tue oder gut kann, sondern was aus meiner Sicht nach auch gesellschaftlich einen Nutzen bringt – „boah wird mir schlecht bei dem Gelaber“.
Ich bin Informatiker mit 2 Diplom-Abschlüssen (1x Deutsches Diplom, 1x amerikanischer Master„angeber“) und war über lange Jahre als Software-Architekt und Manager mit viel Freude und Engagement in meinem Beruf tätig. Jeder der sehr engagiert in seinem Beruf ist wird es zu schätzen wissen, wenn das an entsprechender Stelle insofern honoriert wird, dass zumindest nicht größere Steine in den Weg gerollt werden – so wie bei mir geschehen.

Da sind wir schon bei Grund 2 für die Selbständigkeit.
Hohes Engagement, gepaart mit Willen zum Erfolg und einer entsprechenden Historie, die einen darüber sinnieren lässt „Brauche ich wirklich einen Chef, der eigentlich komplett anderer Meinung als ich ist?“. Die Unternehmenspolitik macht’s möglich und so schaut man sich halt um …

Grund 3 hat etwas mit den familiären Umständen zu tun, in denen ich mich akut vor der Entscheidung wiederfand. Kurz bevor ich einen neuen Job in einer anderen Stadt und einer anderen Firma angefangen habe – meine persönliche Situation hat dies erlaubt –, gab es bei mir im engeren familiären Umfeld eine plötzliche Krankheit, die die eigenen Karrierepläne doch eher egoistisch erscheinen ließen. Kurzum, es gab durchaus auch externe Beweggründe für eine Rückkehr in mein altes Leben.

Wo wir auch gerade bei der persönlichen Situation sind möchte ich als Grund 4 meine Lebensgefährtin anführen, die die Idee nicht nur gemeinsam mit mir ersonnen hat, sondern gleich sehr begeistert von dem Projekt war und gerne mit einsteigen wollte. Das ist an sich noch nichts besonderes, aber wenn man bedenkt, dass sie vielen Dingen sehr kritisch gegenübersteht überrascht es dann doch und bestärkt einen in seinem Entschluss.

Und zu guter Letzt kommt der ausschlaggebende Grund 5, der eigentlich Grundvoraussetzung für die Firmengründung sein muss. Die Idee. Diese Idee hat mich jetzt auch in die Branche gebracht, in der ich mich derzeit befinde. Meine persönliche Einstellung „die wichtigen Dinge tun“ – und nicht nur die, die mir Spass machen – hilft mir ungemein dabei hier durchzuhalten.
In meinem Fall hatte die Idee alles. Sie passt in den Zeitgeist, ist sozial, originell und gibt es so noch nicht. Im Grunde versuchen wir hier ein ganz neues Konzept für den Naturschutz, für die Menschen und somit für unsere Kinder – von denen ich selber aber keine habe.

22 Jan

Worum geht es bei ergruenden.de?

denken Fällt nicht allen Menschen leicht.
Erde
erden Immer schön auf dem Boden bleiben. Denn da gehören wir alle hin.
ergründen Im Sinne von herausfinden
ergrünen Etwas wächst und gedeiht.
Der Gründer  Einer muss es ja machen
grün Eine schöne Farbe und gleichzeitig eine gesellschaftliche Bewegung.
Parteipolitisch möchte ich mich hier mal raushalten.
Grund Man braucht doch immer irgendwie einen Grund für alles. Welchen Grund braucht es um ein Unternehmen zu starten?
gründen Schaffen, aufbauen, gründen eben.
Ein Unternehmen gründen ist wie ein Haus bauen. Ein positiver Akt.
gründenken Warum nicht?
ajoofa art joins organic fashion